• 15 Jahre Dozentin im Bereich Familienbildung, Erzieher- und Lehrerbildung
  • 10 Jahre Beratung und Coaching in eigener Praxis
  • 7 Jahre Supervision für Teams, Gruppen und Einzelpersonen
  • 6 Jahre ehrenamtliche Lehrerbildung in Nepal für die Himalyan Care Foundation
  • Ehefrau und Mutter von zwei Töchtern


Seit vielen Jahren arbeite ich als Trainerin, Coach und Supervisorin in der Familien- und Erwachsenenbildung, speziell im Schulbereich. Als ausgebildete Grundschullehrerin mit Montessoridiplom (Klaus Kaul), als ehemalige Kindergartenleiterin des Montessorikindergartens Penzberg und als ehemalige Schulleiterin der Montessorischule Landsberg kenne ich die Probleme und Herausforderungen von pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten und Schulen.

Neben ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Himalayan Care Foundation in der Erzieher-und Lehrerbildung in Nepal habe ich mich durch eine 4jährige Weiterbildung bei Jesper Juul zum family counselor qualifiziert. Außerdem arbeite ich in dem Netzwerk familylab als Seminarleiterausbilderin und in der Lehrerweiterbildung.

Seit 2008 bin ich selbständig mit der „Familien- und Lernwerkstatt RESPECTO am Starnberger See“, veranstalte Weiterbildungen für Erzieherinnen und Lehrer in den Bereichen Montessoripädagogik, Beziehungskompetenz und fachpersönliche Entwicklung. Regelmäßig halte ich in Kindergärten und Schulen Einzel- und Gruppensupervisionen. 

Außerdem begleite ich Schüler in der schulischen Übergangsphase, 4.-7.Klasse, bereite sie besonders auf das Gymnasium vor und arbeite mit Familien und Kindern in Erziehungs- und Lernfragen.

Seit Juni 2014 coache ich für den Verein Refugio Jugendliche aus Afghanistan, Pakistan, dem Sudan und anderen Ländern, die an einem Stipendiatenprogramm von Refugio teilnehmen, um die Mittlere Reife und später das Abitur zu machen. Ich arbeite mit ihnen die Lücken in den Fächern Deutsch und Englisch auf und das macht mir großen Spaß.

Im Jahr 2017 haben mein Mann und ich uns eine private Auszeit, ein sogenanntes sabbatical genommen und sind mit unserem Wohnmobil durch Mexiko, Guatemala, USA, Kanada und Alaska auf der nördlichen Panamericana  gefahren. www.travelourdreams.com





T 08151-9987511
eMail nikola.geiger(at)familylab.de
Internet www.familien-und-lernwerkstatt.de
geb. 1965, 2 Kinder, Grundschullehrerin, Montessoripädagogin, 
essentielle Gestaltarbeit mit Kindern & Familien, 
Familienberaterin - Kemplerinstitut of Scandinavia, 3-jährige Ausbildung bei Jesper Juul



Seit vielen Jahren beschäftige ich mich inzwischen mit Pädagogik und Psychologie. Ich hatte immer schon ein Interesse an einer anderen Art mit Kindern umzugehen. Mir ist es wichtig, dass Kinder gesehen, verstanden und angenommen werden, so wie sie sind. Übungsfeld für mich waren auf der einen Seite meine beiden eigenen Töchter, die inzwischen 14 und 17 Jahre alt sind, auf der anderen Seite all die Kinder, die mir von Berufs wegen anvertraut worden sind. Außerdem habe ich in meiner Aufgabe als Lehrerin, Spielgruppenleiterin, Kindergartenleiterin, Schulleiterin und family counsellor viel Erfahrung in Elternarbeit sammeln können.

Für mich steht der Wert "Gleichwürdigkeit" im Mittelpunkt aller Beziehungen, egal ob zwischen Kindern, Kindern und Eltern oder Erwachsenen. Privat wie beruflich ist es für mich entscheidend gleichwürdige Beziehungen zu führen, in denen jeder authentisch ist und seine persönliche Verantwortung übernimmt.

Privat versuche ich täglich diese Gleichwürdigkeit zuhause mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern südlich von München in der Nähe des Starnberger Sees zu leben und das ist gar nicht so einfach.

Doch der Reihe nach:
Nach meinem Lehramtsstudium für Grundschule mit Schwerpunkt Germanistik habe ich ein Jahrespraktikums an der Pestalozzischule in Ecuador absolviert. Dort habe ich verschiedene alternative pädagogische Ansätze z.B. Montessori, Freinet, Fröbel, Hengstenberg und nicht-direktiver Erziehung in Kindergarten und Schule in der Tiefe studiert und praktiziert. Diese Art mit Kindern umzugehen und in der Schule umzusetzen hat mein ganzes Leben beeinflusst.

Zurück in Deutschland machte ich bei Klaus Kaul im Institut für ganzheitliches Lernen die Montessoriausbildung.

Aus dem Wunsch heraus für meine eigenen Kinder eine Montessori-Einrichtung zu haben, gründete ich in Penzberg eine Montessori-Spielgruppe, aus der heraus sich ein zweizügiger Montessori-Kindergarten entwickelte, mit dessen Leitung ich die ersten beiden Jahre betraut war.

Berufsbegleitend  machte ich eine Zusatzausbildung in essentieller Gestaltarbeit mit Kindern bei Katharina Martin über sechs Jahre hinweg, in der ich sehr viel über mich gelernt habe.

Nach unserem Umzug nach Wessling arbeitete ich an der Arnoldus-Grundschule  in Gilching in einer dritten Klasse. In diesem Jahr bekam ich eine Krankheit, die mein Leben hinterfragte und auf den Kopf stellte: Krebs. Wie geht man damit um, wenn man zwei kleine Kinder hat Wie geht die Familien damit um? Es war nicht einfach und es brauchte seine Zeit. Ich verließ die Regelschule und konzentrierte mich auf mich und meine Familie.

Zu dieser Zeit wurde ich auch Kursleiterin bei der VHS Herrsching, Germering,  Starnberg und München, für die ich bis heute gerne arbeite.

2002/2003 bot mir der Montessoriverein Landsberg die Schulleitung und Klassenführung der altersgemischten Klasse der gerade gegründeten Montessorischule Landsberg an. Dies nahm ich gerne an und dort stellte ich fest, dass Ideale gar nicht so einfach zu verwirklichen sind.

Aus diesen Erfahrungen als Leitung, Lehrerin und Teambetreuerin wurde mir immer wieder bewusst, dass für mich die Elternarbeit ein sehr wichtiger Pfeiler im Umgang mit Kindern ist.
Aus diesen Überlegungen heraus gründete ich 2003 die elternschule RESPECTO, in der ich Seminare und Gesprächskreise, sowie Krabbelgruppen und Nachhilfe mit Montessorimaterial und eine mobile Elternschule mit Einzelberatung für Eltern, Erzieher und Kinder anbot.

Ab 2004 habe  ich eine dreijährige Ausbildung zum Family Counsellor bei Jesper Juul absolviert, und anschließend noch die Weiterbildung zum familylab-Seminarleiter angeschlossen, um in dem von ihm gegründeten länderübergreifenden "familylab" mitarbeiten zu können. Für Familylab Deutschland arbeite ich inzwischen als Ausbilderin für Seminarleiter.

Nach unserem Umzug an den Starnberger See wurde es mir wichtig, mich wieder stärker zu fokussieren und ich nannte meine elternschule RESPECTO um in RESPECTO - Familien- und Lernwerkstatt am Starnberger See.
 Hier biete ich nun Familienberatung, Gesprächsrunden mit Eltern, die Elternschule in Zusammenarbeit mit verschiedenen Grundschulen ( ein Pilotprojekt  der Münchner VHS), individuelle Begleitung und Förderung für Schüler und Orientierungs- und Potentialberatungen für Jugendliche an.

Seit Februar 2009 arbeite ich ehrenamtlich für die Entwicklungshilfeorganisation Medihimal e.V., die ihren Sitz in München hat. Ich bin für den Bereich Patenschaften zuständig und halte seit März 2010 auch in Nepal Fortbildungen für Lehrer ab.

Aus dem Verein Medihimal hat sich nun eine neue Organisation entwickelt, die Himalayan Care Foundation (www.himalayancare.org), in deren Vorstand ich mitarbeite.

Seit Juni 2011 arbeite ich auch eng mit der Gesellschaft für Internationale Beziehungskompetenz in Familie und Organisation (www.igfb.org) , Innsbruck, zusammen. Wir
stellen die Bedeutung von Beziehungen im professionellen Arbeiten und die Bedeutung der Familie, als primären Ort des menschlichen Werdens in den Mittelpunkt. Wir sind eine Organisation, die Angebote für Fachpersonen entwickelt, die mit Familien, Kindern, Gruppen oder Teams arbeiten und mehr über die beziehungsorientierte Arbeit von Jesper Juul und seinen KollegInnen wissen wollen. Grundlage unserer Arbeit sind die familientherapeutischen Ansätze Walter Kemplers und Jesper Juuls.

Seit Juni 2014 coache ich Jugendliche aus Afghanistan, Pakistan, dem Sudan und anderen Ländern, die an einem Stipendiatenprogramm von Refugio teilnehmen, um die Mittlere Reife und später das Abitur zu machen. Ich arbeite mit ihnen die Lücken in den Fächern Deutsch und Englisch auf und das macht mir großen Spaß.